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"AGenDa gAGa -
                     Feudal-Demokratie für Alle!"


DAS NEUE POLITISCH-SATIRISCHE KABARETT-PROGRAMM


                    von und mit BERND VOGEL


Wir schreiben das Jahr 2012, Europa wankt, Amerika schleudert, die Welt scheint aus den Fugen, die mächtige Wirtschaftsnation Deutschland ächzt und stöhnt unter der Finanzkrise und ihren Folgen. Die Meldungen reißen nicht ab, Kolonnen von Säuen aller Art werden durch Städte und Dörfer getrieben: Welches Land geht pleite und reißt welche anderen mit? Oder welche Bank und welche Rating-Agentur entscheiden, welches Land im Sinne ungehinderten Reibachs pleite zu gehen habe? Und was bedeutet der Hebel? Hebelt er nun den Euro aus? Oder die Finanzmärkte die ganze EU? Wo bleibt der Bürger mit Mut und Wut nicht mehr nur unter der Glut? Occupy the Bundestag? Oder doch lieber die Deutsche Bank?
Ja, wir wissen: So wie bisher kann es nicht weitergehen, denn wir stehen am Abgrund. Also taten wir den entscheidenden Schritt vorwärts, und wählten das Sonderangebot Mutti Angie Merkelnix und die Möven-Pickles vom Finanz-Debilen Prekariat (FDP) im Sonder-Angebot. Doch unsere Großeltern wußten schon:


       "Wer billig wählt, zahlt doppelt!"


Und genau das lehren uns hunderte Banken-Rettungs-Milliarden. Deshalb ist es logisch, daß Banken gerettet werden statt Griechenland, denn es geht um deren Geld, in Griechenland gehts ja bloß um Menschen.
Dem südeuropäischen Pack wird fiskal diktiert (Deshalb heißt es ja: "Fiskal-Pack(t)), daß Staatsschulden machen, also Geld schöpfen, für sie erst wieder erlaubt wird, wenn sie so exportstark sind wie DEUTSCHLAND! Wohin die liefern sollen, ist deren Problem! Immerhin steckt die europäische Karre dermaßen tief im Sumpf, daß es darauf auch nicht mehr ankommt.
Und was wir wissen dürfen, erzählt uns sonntagabend das neue ARD-Talk-Zäpfchen Günther Jauch.


Die EINEN haben jetzt ABZUGEBEN und VERZICHTEN,
die ANDEREN verzichten großzügig aufs ABGEBEN.
Verzichten und abgeben sei Pflicht für alle, sagt Mutti Angie, und so gehen manche mit gutem Beispiel voran: Banker und Spekulanten verzichten auf ihre Verantwortung für die Finanzkrise, die Bundesregierung verzichtete schon von Anfang an auf Kompetenz und Sachverstand, SPD und Grüne haben schon vor langer Zeit auf ihre Ideale verzichtet, der gemeine Hartz4-Empfänger verzichtet neben menschenwürdiger Behandlung auch aufs Elterngeld, wer noch Arbeit hat verzichtet in Zukunft gerne auf Bezahlung, denn „SOZIAL ist, was ARBEIT schafft" (FDP), von ENTLOHNUNG ist hier NICHT die Rede, und wenn die Parole ertönt: "Der Markt ist aus sich heraus sozial" verzichten wir Bürger angesichts des alltäglichen politischen Irrsinns GERNE ab sofort auf unseren Verstand.


So geht das nicht mehr lange weiter,
AUCH DU bist bald Leih-Arbeiter!


Uschi von ImmerDieGleicheLeier weiß, wir ALLE sind Hartz4-Empfänger im Wartestand, jeder wird irgendwann nach unten durchgereicht, denn jemand muß die Zeche zahlen, und wenn die Banker die Zeche schon gemacht haben, ist es nur gerecht, wenn wir sie bezahlen, das ist neoliberale Arbeitsteilung. Vielleicht ist das mit dem Hebel ja genau so gedacht: Sozialer Abstieg ist endlich für jeden möglich  - als neue Form sozialer Gerechtigkeit!


   "AgenDa gAGa - Feudal-Demokratie für Alle!"


ist Programm, und der Kabarettist BERND VOGEL erklärt, warum es für uns Bürger besser ist,  auch das Gehirn abzugeben, denn Mutti Angie regelt das alles, von  "A" wie "Atom", über "S" wie "Stuttgart 21" oder "Staats-Trojaner" bis "Z" wie "Zeitarbeit zum Hungerlohn" - alles regelt "Mutti" für uns in unserer "Zaster- und Desaster-Republik", und wenn wir zur Ablenkung mal wieder ein Feindbild brauchen, wird das mit einer sarazynischen Blutgrätsche in der BILD erledigt, denn es ist mental extrem ungesund für uns alle, wenn wir auch noch mitkriegen würden, wie uns geschieht.


In seinem neuen Kabarett-Programm  spürt Bernd Vogel dem allgegenwärtigen Wahnsinn nach, stellt fest, der galloppierende Irrsinn in der
                                   

                                        
"Gaga-AG am Standort D"


hat absolut Methode. Mit Witz, politischer Satire und viel schwarzem Humor spielt der Kabarettist mit Fragen, Ereignissen, Zahlen und Zitaten, stellt sie auf den Kopf, um sie klarzustellen, bringt sie in völlig neue Verbindungen, stellt unzusammenhängende Zusammenhänge her, entstellt sie bis zur Kenntlichkeit, um dann Gift und Galle an die richtigen Adressen abzufeuern. Auch in diesem neuen Programm bietet Bernd Vogel wieder intelligentes Kabarett für intelligentes Publikum.


Gießener Anzeiger, 26.11.2010:


"„Scheunen"-Eröffnung mit Kabarett und Tanz -
Auftakt mit Bernd Vogel und „Grupo Arte"


.... Dann hatte der „Stargast des Abends", Bernd Vogel, seinen Auftritt. Sein politisch-satirisches Kabarett-Programm beschäftigte sich mit den Regierenden. „Die einen haben jetzt abzugeben und zu verzichten, die anderen verzichten großzügig aufs Abgeben", war sein Credo, denn „Mutti Angie sagt: Verzichten und Abgeben sei für alle Pflicht, wobei manche mit gutem Beispiel vorangehen, die Banker und Spekulanten verzichten auf ihre Verantwortung für die Finanzkrise und die Bundesregierung verzichtet auf Sachverstand und Kompetenz." Oder über die Hartz IV Empfänger: „Wir alle sind Empfänger im Wartestand, und jeder wird irgendwann einmal nach unten durchgereicht. Wenn sozialer Abstieg endlich für jeden ermöglicht wird, ist das dann auch eine Form von sozialer Gerechtigkeit."


Der Kabarettist Vogel holte zum Rundumschlag gegen fast alles aus. Die Grünen bekamen ihr Fett weg: „Jetzt trauen sie sich wieder, nachdem sie den Schröder-Schock überwunden haben." Philipp Rösler nannte er das Zäpfchen der privaten Krankenversicherung, und dazu Merkel: „Ich bin und bleibe Kanzlerin aller Kassenpatienten, solange es noch welche gibt." Dann kam die FDP an die Reihe mit Guido Westerwelle, „der geklonten Kreditkarten-Fresse auf Hochglanz" und die SPD, „jetzt muss sie sich mit Gabriel wieder aufbauen, raus aus 23 Prozent". Ob es um „Stuttgart 21" ging, neue Steuern zu erfinden waren oder um Sarazinsche Thesen, Vogel stellte völlig neue Verbindungen und unzusammenhängende Zusammenhänge her, mischte Zahlen auf, drehte Ereignisse und Zitate um, um dann dem allgegenwärtigen Wahnsinn nachzuspüren, „denn der hat absolut Methode". "


Gießener Allgemeine, 22.11.10:


"Bissige Kabarett-Palette in Lollar
Bernd Vogel trat vor rund 120 Gästen auf - Tanz und Musik von Grupo Arte



...Dann startete bissig, in grober Hose, mit derbem Hut und rauem Hessisch Bernd Vogel, seines Zeichens politischer Kabarettist, sein Programm. "Ich möchte von Ihnen ein "Ja" hören", rief er ins Publikum,"Ich wünsche mir heute einen Saal voller Ja-Sager." Während seiner 3 Auftritte ging Vogel immer wieder spitz auf das Publikum los. "Sind Arbeitnehmer unter Ihnen?" fragte er,"Auch welche, die dafür Geld bekommen?" Dies sei heutzutage ja nicht selbstverständlich.


Vogel ließ werder an den Parteien noch an den Unternehmern ein gutes Haar, ließ ab und an ein irres Lachen erklingen, verdrehte die Augen hinter dicker Brille, und fragte forschend nach jedem Angriff, ob ein entsprechender Parteivertreter anwesend sei. Zuhause habe er eine Steckdose, auf der geschrieben stehe "Hier kommt kein Atomstrom raus", witzelte er und griff gleich darauf den "Atomkompromiss" an.


Lollar sei, was die Steuern betreffe, ein bisschen arm dran. Köln habe nun eine Puffsteuer, eine Lollarer Busfahrersteuer wäre eine Idee, oder ein Stadtverwaltungsbetretungshebesatz - oder gar ein Atemluftcent könnte Geld in leere Kassen bringen. Vogel nahm ebenfalls die "Terrorismushysterie" auf die Schippe, berichtete von einem gefährlichen Koffer, der gesprengt worden sei, und aus dem Gummibärchen geflogen seien. Dann spielte er Roland Koch und sagte:"Einer wie ich wäre nichts ohne euch, die Wähler (...) dafür könnt ihr mich auch mal von Herzen..."


"Pinneberger Tageblatt", 05.11.10:


„Eine geklonte Kreditkarten-Fresse"


„Dixie meets Kabarett": „Alabama Hot Six" und Bernd Vogel begeistern 130 Besucher in der Kleinen Stadthalle


UETERSEN Dixieland ist eine muntere Form des Jazz und könnte seinen Fans gepaart mit Humor und Satire einen besonders attraktiven Mix bieten. So dachte Gunnar Thielemann, Bandleader der Uetersener Combo „Hot Alabama Six"... Zum aktuellen Programm „Dixie meets Kabarett" fanden sich am Wochenende 130 Besucher in der Kleinen Stadthalle ein.


Anspruchsvolle Satire


Mit Bernd Vogel hatte Thielemann einen Künstler engagiert, der 1984 seine ersten kabarettistischen Bühnenversuche startete, später an mehreren Theatern engagiert war, unter anderem in der „Schmidt-Mitternachtsshow"... sowie in zahlreichen Rundfunksendern zu hören war. „Politisches Kabarett kommt im Fernsehen viel zu kurz. Es gibt nur die so genannten Comedians, die unter der Gürtellinieihre Scherze verbreiten. Deshalb wollen wir heute Abend einmal anspruchsvolle Satire bieten", sagte der „Alabama Hot Six"-Chef... Los ging es mit einem Set der Dixieland-Jazzer... - die Combo wurde für ihr Spiel nach jedem Stück mit viel Beifall der Zuhörer belohnt...


Kabarettist Vogel, der beim Auftritt der Jazzer schon einmal durch die Besucherreihen spazierte, holte zu einem Rundumschlag gegen fast alles aus, was derzeit an politischen Themen in der Bundesrepublik aktuell ist. Ironisch bewertete der gebürtige Hesse die neue Berechnung hinsichtlich der Hartz-IV-Sätze, nach der bei den Betroffenen Anteile von Segelflugzeugen, Pelzen und Motorbooten abgezogen werden sollen, stellte „Stuttgart 21" in Frage - "den Bahnhof kann man auch in Uetersen bauen" - und kritisierte die Grünen, die sich „wieder heraus trauen, nachdem sie den Schröder-Schock überwunden haben." Den FDPVorsitzenden und Außenminister Guido Westerwelle bezeichnete Vogel als „geklonte Kreditkarten-Fresse auf Hochglanz" ...

 

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